Text: Christian Steinhauser Fotos: Marcos Aray und Tosa Juku

Im Jänner verwandelte sich das Dojo von Tosa Juku Austria in einen Ort gelebter Tradition. Knapp 30 Begeisterte der japanischen Schwertkunst kamen zusammen, um das neue Jahr mit dem feierlichen Kagami Biraki zu begrüßen – ein Tag, der den Geist der Gemeinschaft und die Hingabe zum Weg des Schwertes (Budo) eindrucksvoll widerspiegelte
Würdigung und Dankbarkeit
Den Auftakt bildete die Verleihung der Urkunden, bei der die Erfolge und der Trainingsfleiß der vergangenen Monate gebührend gefeiert wurden.




Danach trat der Sohn des verstorbenen Schulgründers Erwin Steinhauser, Christian Steinhauser, vor die Versammelten. In seiner herzlichen Ansprache würdigte er besonders den Tatendrang der neuen Jukucho /Schulleiterin Doris Sensei:
„Alleine schon das heutige ‚Kagami Biraki‘ zeigt, mit was für einer Leidenschaft du japanische Schwertkunst auslebst… Bleib uns mit deiner strahlenden Freude weiterhin als ‚Präsidentin‘ erhalten.“
Besonders hervorgehoben wurde ihr Erfolg, trotz des dichten Terminkalenders einen Lehrgang mit Yan de Haan Sensei für das junge Jahr des „Feuer-Pferdes“ zu realisieren. Ein kurzes, ausdrucksstarkes Embu (Vorführung) setzte den technischen Glanzpunkt und demonstrierte die Eleganz und Präzision des Vereins.


Ein Moment des Gedenkens und die Stunde des Fokus
Bevor die körperliche Anstrengung begann, kehrte Stille ein. In einer Schweigeminute hielten alle Teilnehmer inne, um das Wirken von Erwin Steinhauser zu ehren.
Diese gesammelte Energie floss direkt in die anschließende Schnitt-Challenge. Über den Zeitraum von einer vollen Stunde widmete sich jeder Einzelne der Perfektionierung des Kirioroshi. Das Besondere: Der fabelhafte Digeridoo – Musiker Michael IRGER begleitete diese Ausdauerleistung auf dem Kornbass- Didgeridoo und der Hand-Pan. Die erdigen, meditativen Klänge wirkten wie ein rhythmischer Puls, der die Gruppe durch die intensive Stunde trug und den Fokus schärfte.






Traditioneller Genuss zum Ausklang
Nach der körperlichen Arbeit fand das Fest bei Sake und Mochi seinen runden Abschluss. In entspannter Atmosphäre wurde gelacht, gefachsimpelt und auf die kommenden Herausforderungen angestoßen.
Ein gelungener Start in ein energetisches Jahr – getragen von Gesundheit, Feuer und innerer Ruhe!


Vera Dell´mour
Sportunion Tosa Juku Austria wünscht ein gutes neues Jahr!
Japanisches Horoskop: Was bringt das Jahr des Feuer-Pferdes 2026?
Das Jahr des Feuer-Pferdes 2026 bringt eine kraftvolle, leidenschaftliche Energie, die Mut, Entschlossenheit und große Veränderungsbereitschaft fördert. Viele Menschen werden 2026 den Impuls spüren, neue Wege einzuschlagen, wichtige Entscheidungen zu treffen oder kreative Projekte mit frischer Dynamik voranzubringen.
Worauf sollte man im Jahr des Pferdes achten?
Im Jahr des Feuer-Pferdes 2026 ist es ratsam, auf folgende Punkte zu achten:
Impulsivität kontrollieren: Entscheidungen nicht übereilt treffen, besonders bei Finanzen, Jobwechseln oder größeren Anschaffungen.
Energie gezielt einsetzen: Die starke Feuerkraft nutzen, um wichtige Projekte voranzubringen – aber nicht alles gleichzeitig beginnen.
Beziehungen stabilisieren: Offene Kommunikation pflegen, da Emotionen schneller aufflammen können und Konflikte intensiver ausfallen.
Gesundheit ausbalancieren: Viel Bewegung und Aktivität, aber bewusst auf ausreichende Ruhe achten, um Erschöpfung zu vermeiden.
Risiken abwägen: Mutige Schritte sind begünstigt, sollten aber durchdacht sein, bevor man den „Sprung nach vorn“ wagt.
Klarheit schaffen: 2026 eignet sich gut, um alte Verpflichtungen zu ordnen, Ziele neu zu definieren und klare Prioritäten für die Zukunft zu setzen.
