5. Fachtagung Budo-Therapie – Workshop mit Schwert, 24.-26-Juni 2022/ Hückeswagen D

Schwerter zu Pflugscharen umschmieden ?

CHIYU-JIN-KEN – Die heilsame Kraft im Schwert, die inneren Frieden schaffen kann:
Über das therapeutische Potential einer traditionellen Schwertkampfkunst als Lernmethode für Impulskontrolle und Affektregulation.

Der Verein Tosa Juku Austria war bei der internationalen Fachtagung mit seiner Budotherapeutin  und Budopädaogin Doris Nachtlberger: Mag.a; Richterin a.D.; Kampfkunstmentorin und Lehrerin für Muso Jikiden Eishin Ryu Iaijutsu & Shaolin-Künste als Workshopleiterin

vertreten und wurde dabei von Sempai Udo Feldmann assistiert. Es war eine große Freude Vertreter aus verschiedenen Kampfkünsten und aus dem Berufsfeld der Psychotherapie von den biopsychosozial positiven Wirkungen traditioneller Schwertkampfkunst  zu überzeugen und Freundschaften mit ExpertInnen aus aller Welt zu schließen.

https://tosa-juku.at/wp-content/uploads/2025/09/Programm-Fachtagung-Budotherapie-24-26-Juni-2022_02-02-2022.pdf

Budōtherapie hat sich darauf zentriert, heilende und gesundheitsstärkende Elemente aus dem Daoismus, Zen-Buddhismus und aus Traditionen der Achtsamkeits – und Bewegungsmeditation für die Arbeit mit westlichen Menschen zur Gesundheitsförderung, Persönlichkeitsbildung und ganzheitlicher Therapie im Sinne des budōtherapeutischen Prinzips der „Arbeit an sich selbst“ im klinischen Feld nutzbar zu machen. Diese Potenziale fanden seit Mitte des 20. Jahrhunderts auch Eingang in die westlichen Gesundheitssysteme. Taiji oder Qigong sind hier bekannt geworden, aber auch in die psychophysische Therapie, die Feldenkrais-Methode, die Integrative Bewegungstherapie, die Körperpsychotherapie hat das fernöstliche Heilwissen Eingang gefunden.Die 5. Budōtherapie-Fachtagung beschäftigte sich mit „Budōtherapeutischen Interventionen bei Störungen der Impulskontrolle und Affektregulation.

Fernöstliche Kampfkünste (budō, wushu), verfügen über ein hohes Potenzial, Gesundheit, Vitalität, Kraft, seelische Ausgewogenheit zu fördern, ja Heilungsprozesse bei körperlichen und seelischen Störungen zu unterstützen.