ZEN-Meditation Zen

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Die Zen-Meditation kam ca. 520 n.Chr. von Indien nach China und von dort nach Japan. Das Wort Zen bedeutet etwa "Versenkung", in Sanskrit = Dhyana, auf chinesisch = C´han. In Japan wurde Zen zu einer buddhistischen Glaubensrichtung und Rückgrat der japanischen Kultur.

Die Aufhebung des Ich-Begriffes soll zum All-Einen, der unmittelbaren Erleuchtung (Satori) führen. Zen basiert nicht auf rationaler Spekulation, sondern auf dem "täglichen Bewußsein". Alle Gebiete des japanischen Geisteslebens und der japanischen Lebensauffassung werden noch heute vom Geist des Zen durchdrungen.

Zen dient als geistige und philosophische Grundlage in allen Budo-Künsten (Do).

Da im Zen nicht das theoretische Wissen, sondern die eigene Erfahrung zählt, kann man Zen nicht aus Büchern und durch Vorträgen lernen, sondern erfährt es durch Üben. Die Essenz des Zen besteht aus der steten Praxis des Zazen (Sitz-Zen). Zazen bedeutet, sich einfach in richtiger Haltung auf ein rundes Kissen zu setzen, an einem ruhigen Platz, völlig unbeweglich, in einer Haltung tiefer Konzentration.

Körper und Geist sind völlig wach, vereint in der kraftvollen Stille der Gegenwart, ohne Streben nach einem Ziel.


Zen ist das im Menschen verwirklichte, volle Bewußtsein des Seins, die Verwirklichung der heilen Welt in uns selbst.
(F.A.Viallet)

Zen verkündet von sich selbst, daß es der Geist des Buddhimus ist, in Wirklichkeit ist es der Geist aller Religionen und Philosophie. Wird Zen im Tiefsten verstanden, so erreicht der Geist den vollkommenen Frieden und der Mensch lebt, wie er leben soll.
(Daisetsu T. Suzuki)

Was suchst du in weiter Ferne, was dir vor Augen liegt ? Mitten im reißenden Strome stehst du und schreist verdurstend nach Wasser
(Hakuin)

Zen-Meditation wird in Seminaren geübt, die in regelmäßigen Abständen stattfinden.