MUSO JIKIDEN EISHIN RYU IAI-JUTSU
KOMEI JYUKU IAIDO
Die realste Schwertschule der Welt.
Das reale Üben mit dem echten Samuraischwert.
Soke Sekiguchi beim Schnitttest
Sekiguchi Komei-Soke

NIHON KOBUDO IAI-JUTSU ist eine Kunst, die es ermöglicht, durch das Üben mit einem echten Schwert, den Charakter und den Willen zu entfalten und zu verbessern. Das Arbeiten mit einer scharfen Klinge erfordert die reale, traditionelle Technik der alten Meister. Unter strenger Einhaltung der Etikette und der Sicherheitsregeln ist die Gefahr eine andere Person zu verletzen, sehr gering.

Als eine der letzten Schulen, bietet KOMEI JYUKU das Erlernen des Umganges und Gebrauches der scharfen Klinge. Präzision, perfekte Technik, Selbstvertrauen und mentale Stärke sind Voraussetzung, um mit dem Samuraischwert schlafwandlerisch umgehen zu können. Um wahre Meisterschaft zu erlangen, haben Ruhe im Gemüht, Gelassenheit und Zuversicht einen sehr hohen Stellenwert. Im Schneidetest - Tameshigiri - zeigt sich die wahre Meisterschaft, die spirituelle Kraft des Meisters.

TAMESHIGIRI-JUTSU ist ein Teil des NIHON KOBUDO IAI-JUTSU.

Klingentypen

Klingentypen





A Tachi-Chokuto
B Tachi-Chokuto
C Tachi
D Katana
E Wakizashi

Kiriha-zukuri
Hira-zukuri
Shinogi-zukuri
Shinogi-zukuri
Shinogi-zukuri

 





F Wakizashi
G Tanto
H Ken
I Naginata

Hira-zukuri
Hira-zukuri
Moroha-zukuri
Shobu-zukuri

 
Japanische Längenmaße

10 rin= 1 bu= 3 mm
10 bu = 30,3 mm= 1 sun
10 sun= 303 mm= 1 Shaku

Eine originelle Umrechnungstabelle findet man unter

 
Komei Jyuku Schwertlängen
Klinge für Anfänger - 2,3 - 2,5 shaku
Klinge für Fortgeschrittene - 2,5 - 2,6 shaku
Klinge für Sempai - 2,6 - 3,3 shaku
 
Methoden der Klingenfaltung
   
Shigane
weich
Faltungsarten der Klinge
Kawagane
mittelhart
Hagane
hart
A-
B-
C-
D-
E-
F-
G-
H-
I-

Maru
Makuri
Kobuse
Gomai
Honsanmai
Orikaeshi Sanmai
Shihozume
Soshu
Wariba Tetsu
 
 
Klinge von Yoshindo Yoshihara Wie eine Klinge entsteht
Japanische Schwertschmiedekunst
Wiedergeburt einer Handwerkskunst

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(bitte Bild anklicken)
Buch-Yoshihara

Die Schwertschmiedekunst hat in Japan eine mehr als tausendjährige Tradition und genießt weltweit einen überragenden Ruf. Als nach dem zweiten Weltkrieg sieben Jahre lang die Schwertanfertigung durch die Allierten völlig verboten war, bestand große Gefahr, daß die überlieferten, uralten Techniken völlig verloren gehen.

Heutzutage hat eine neue Generation von Schmieden die Tradition fortgesetzt und mittlerweile feiert diese Handwerkskunst eine glänzende Wiederauferstehung.
Ein Schüler von Yoshindo Yoshihara, der Pole Janusz Lukaszcyk fertigt für uns Klingen. Die Wartezeit liegt etwa zwischen einem und zwei Jahren.

Die Herstellung der Klinge (Kobuse)
(nach Yoshindo Yoshihara)

Der Schmied nimmt Rohstahlstücke Tamahagane, schmiedet diese zu flachen Platten aus und zerbricht die Platten zu kleinen Stücken 1-2-3

Dann wird eine Platte mit einem Handgriff versehen, die anderen Rohstahlstücke werden darauf gestapelt. Der Stapel wird in der Esse erhitzt und durch Schmieden miteinander verschweißt 4-5

Der Schmied faltet den Barren und schmiedet ihn dann wieder aus, damit er erneut gefaltet werden kann 6-7-8-9

Der Stahl wird noch mehrere Male gefaltet
und dann in drei Teile geteilt. Vier Stahlstücke aus verschiedenen Schmiedevorgängen werden zu einem neuen Block zusammengeschmiedet, der wieder durchgeschmiedet und sechsmal oder noch öfter gefaltet wird. So entsteht
Kawagane - 10-11-12-13

Der Schmied formt den Mantelstahl Kawagane zur U-Form, legt einein langes Stück Kernstahl Shingane ein und erhitzt beide Teile im Feuer, wobei er sie regelmäßig mit dem Schmiedehammer bearbeitet, um sie zusammenzuschweißen un in die Länge auszuschmieden. Das Ergebnis ist der Rohling Sunobe - 14-15

Nach der Formgebung und Grobbearbeitung wird die Härtelinie mittels einer speziellen Lehmmischung angebracht.

Der dramatischste Augenblick ist Yaki-ire der Härteprozess. Der Schmied erhitzt die Klinge bis zur Rotglut um sie anschließend in einem Wasserbecken abzuschrecken. Es ist beinahe ein mystischer Vorgang, bei dem die Metallstruktur der Klinge umgewandelt und ein Schwert geboren wird.

Schwertschmied